ALPENRHEIN.GESCHICHTE, die neue Ausstellung bei Rhein-Schauen

Die Ausstellung wird neu in einer fließenden Architektur präsentiert, die vielfältige Bezüge zwischen den Exponaten herstellt.

Der Rhein zeigt sich so, wie er sich in seinem heutigen Flusslauf präsentiert, als Ergebnis großer Eingriffe, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Das inhaltliche Herzstück der Ausstellung bildet daher die Geschichte der Rheinregulierung mit den großen Regulierungsprojekten, dem Fußacher und Diepoldsauer Durchstich. Mit der Umsetzung der Projekte war die Arbeit am Alpenrhein aber keineswegs beendet, wie die vielfältigen Maßnahmen in der Folge belegen. Seit geraumer Zeit wird das einst fest gefügte Korsett des Alpenrheins stellenweise wieder gelockert – ein ständiger Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Natur und der Menschen, die im Rheintal leben.

Die Architektur der Ausstellung nimmt Formen und Elemente auf, die im Zusammenhang mit dem Rhein und seiner Geschichte in dieser Gegend eine Bedeutung haben. So spielt die Abfolge des Grundrisses vom Ein- zum Ausgang auf den Verlauf der Korrekturmassnahmen an und die Exponate tragenden Gerüstwände erinnern an die für den Wuhrbau gebauten Faschinen. Die Transparenz und Durchlässigkeit der Installation schafft vielfältige Bezüge zwischen den Exponat-Gruppen und ermöglicht dem Besucher die individuelle Gestaltung seines Weges durch die Ausstellung. Die historische Ambivalenz in der Beziehung der Anwohner zu ihrem Fluss wird durch das Rot der Halle thematisiert, sowohl Zuneigung wie auch Bedrohung zum Ausdruck bringend.

Unterstützt durch:

SparkasseBank AG, Dornbirn
Rhomberg Bau GmbH, Bregenz
Brauerei Fohrenburg GmbH&CoKG, Bludenz

Wir danken allen Personen, Institutionen und Firmen, die uns bei der Umsetzung der Ausstellung unterstützt haben, insbesondere den Vereinsmitgliedern.