ALPENR(H)EIN.GESCHICHTE, die neue Ausstellung bei Rhein-Schauen

Ab 1. Mai 2017 soll sie für die Besucher geöffnet werden!

Die Ausstellung wird neu in einer fließenden Architektur präsentiert, die vielfältige Bezüge zwischen den Exponaten herstellt.

Das inhaltliche Herzstück bilden die Regulierungsprojekte, die in den drei Staatsverträgen (1892/1924/1954) zwischen Österreich und der Schweiz vereinbart wurden, wie der Fußacher- und Diepoldsauer-Durchstich, die Korrektion der Zwischenstrecken bis zur Illmündung, die Einengung Mittelgerinne und die Mündungsvorstreckung in den Bodensee. In der Ausstellung wird der lange Weg dieser Korrektionen nachgezeichnet – Rheinnot, Wuhrbau, Planungen, Gedanken und Ideen im Vorfeld der Regulierung. Mit der Umsetzung der Projekte war die Arbeit am Alpenrhein aber keineswegs beendet wie die vielfältigen Maßnahmen belegen. So wurden die Binnengewässer korrigiert, Wildbäche im Einzugsgebiet verbaut, der Seegrund vermessen, das Geschieberegime untersucht, usw.

Welche positiven und negativen Auswirkungen hatte diese Rheinregulierung? Seit geraumer Zeit wird das einst gefertigte Korsett des Alpenrheins stellenweise wieder gelockert. Neben der Erhöhung der Hochwassersicherheit soll der Fluss auch renaturiert werden, ein ständiger Balanceakt zwischen den Bedürfnissen der Natur und der Menschen, die im Rheintal leben.

Eine zentrale Rolle nehmen unsere Vermittlungspersönlichkeiten ein, die in der neuen Präsentation die Geschichte des Alpenrheins und seiner Regulierung erzählen werden.