Internationale Rheinregulierung IRR

Die Internationale Rheinregulierung (IRR) wurde durch den Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz ins Leben gerufen und bildet die Grundlage für die Regulierung des Rheinlaufs zwischen der Ill-Mündung und dem Bodensee, der so genannten Internationalen Rheinstrecke. Wesentliche Aufgabe ist die Gewährleistung des Hochwasserschutzes auf der Rheinstrecke zwischen der Illmündung und dem Bodensee. Mit ihrer Gründung verschwand die Rheinnot, welche die Bevölkerung im Rheintal immer wieder hart traf – ein Grund zum Feiern.
Jubiläum 2017: Mit dem Staatsvertrag von 1892 zwischen Österreich und der Schweiz wurde die Internationale Rheinregulierung (IRR) gegründet.
Weitere Infos unter: www.rheinregulierung.org


Hochwasserschutzprojekt Rhesi

Durch das Projekt Rhesi soll die Abflusskapazität des Rheins von 3100 m³/s auf mindestens 4300 m³/s erhöht werden. Das Projektgebiet erstreckt sich auf der Strecke der IRR von Kilometer 65 (Illmündung) bis Kilometer 91. Projektträger ist die IRR; die Gesamtleitung liegt bei der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK). Basis der Massnahme ist das Entwicklungskonzept Alpenrhein aus dem Jahr 2005, das von der Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) und der IRR entwickelt wurde. Darin wurden verschiedene Fachgebiete, zum Beispiel Hochwasserschutz, Grundwasser und Gewässerökologie, analysiert, und es wurde ein Massnahmenkonzept mit Handlungsempfehlungen entwickelt.
Durch die Massnahmen soll auch die ökologische Situation des Rheins positiv beeinflusst werden. Der zu erreichende ökologische Zustand wird in Österreich gemäss dem Wasserrechtsgesetz als „gutes ökologisches Potenzial“ definiert. In der Schweiz ergibt er sich durch das neue Gewässerschutzgesetz.
Weitere Infos unter: www.rhesi.org